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Jahresbericht Heimleitung

Jurablick, Niederbipp > Jahresberichte

Leitgedanken der Heimleitung


„Früher war es anders, Morgen auch.“

Als 1989 das Alterszentrum eröffnet wurde, war wirklich vieles anders. Der Grundtarif betrug Fr. 65.--/Tag, 20 Mitarbeitende sorgten für das Wohl der 45 Heimbewohner, das Durchschnittsalter der Bewohner lag bei 75. Heute beträgt der Grundtarif Fr. 110.--/Tag, 78 Personen umfasst die Mitarbeitercrew und das Durchschnittsalter liegt bei 86,5 Jahre!

Und Morgen? Auch Morgen wird alles anders sein, das Durchschnittsalter wird weiter steigen, die Bürokratie wird uns noch mehr fesseln und die Anforderungen werden weiter steigen.


Betriebliche Veränderungen im 2010

  • Das Heim beschäftigt neu einen Zivildienstleistenden. Diese Neuerung fand auf Anhieb sowohl beim Personal wie auch bei den Heimbewohnern grossen Anklang. Ob im Pflege-, Küchen- oder technischen Bereich, überall sind sie anzutreffen und erfüllen wichtige Stützdienste für nahezu alle Abteilungen des Heimes.
  • Im Juli 2010 konnte das Heim den Akkreditierungsprozess erfolgreich abschliessen. Das Kollegium für Qualitätssicherung attestiert dem Heim, dass die Soll-Vorgaben aus Gerontologie, Krankenpflege, Geriatrie und Qualitätslehre für ein qualitativ gutes Heim erfüllt sind.
  • Physiotherapie, Fitness, Vitaltraining und Schwimmen, diese 4 Disziplinen gehören fort an zu den Dienstleistungsangeboten des Heimes. Jede Woche besuchen 15 Bewohner das Fitness- und Physiotherapiezentrum im Gebäude der Pflegeabteilung.
  • Anfrage der Niederbipper Schulen wurde der externe Mahlzeitendienst auf die Tagesschule ausgedehnt. Aktuell werden rund 50 Mittagessen pro Woche geliefert.


Höhepunkte im Heimalltag der Heimbewohner

  • 3 Heimbewohnerinnen haben zusammen mit dem Heimleiter den Gottesdienst zum Kirchensonntag vollständig geleitet.
  • Beim Grossanlass „Bipp bewegt“ steht auch das Alterszentrum nicht abseits und nimmt mit einem Erlebnisparcours und 50 TeilnehmerInnen am Anlass teil. Als Belohnung winkte der Fernsehauftritt auf Tele M1, ein „Highlight“ für viele!
  • Der Maitanz im Garten hat Erinnerungen an frühere Zeiten hervorgerufen und besondere Freude bereitet.
  • Am 1. August nehmen 15 Bewohner an der 1. Augustfeier in Oberbipp teil. Die Festansprache des Heimleiters, das prächtige Augustfeuer und die patriotischen Klänge sorgen für nachhaltige Erinnerungen.
  • Die Zivilschutzangehörigen ermöglichen den Heimbewohnern im August ein unvergessliches Waldfest in Graben.


Und „last but not least“…
… gehört allen voran den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Bewohner vom Jurablick.

In personeller Hinsicht bot das Jahr 2010 keine nennenswerten Probleme. Die Fluktuation verharrte auf tiefem Niveau und die Warteliste für eine Stelle im Jurablick wurde länger.

Die konstruktive, offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit in sämtlichen Arbeitsbereichen des Heimes wiederspiegelt sich auch in den Ergebnissen der Personalumfrage, welche neutral in Auftrag gegeben wurde.

Motivierte und engagierte Mitarbeitende sind das Kapital jeder Unternehmung. Wir sagen „Merci“ und sind stolz auf unsere „Jurablick-Crew“.

Die Mitglieder des Vorstandes, die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die Bewohner und deren Angehörige, die Sponsoren und Gönner, sie alle sind unverzichtbar und verdienen unseren aufrichtigen D A N K für das Mittragen, Mitfühlen, Mitdenken und Mitwirken in der Jurablick-Familie.


Herzlichen Dank

Beat und Susanne Hirschi-Egger


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