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Jahresbericht des Präsidenten

Scheidegg, H'buchsee

Richtiges Handeln ist das Ergebnis des richtigen Wissens

Im Jahresbericht 2008, vor einem Jahr, habe ich orientiert, dass wir die auf uns zukommenden komplexen Aufgaben zusammen mit der externen Beraterfirma Senevita AG, Wabern, lösen wollen. Das haben wir geschafft.

Wir kennen heute die Stärken und Schwächen aber auch die Chancen (steigende Nachfrage, zentral gelegener Standort) und Gefahren (neue Konkurrenten, Expansion bestehender Konkurrenten, Verzögerung des baulichen Sanierungsbedarfs) der "Scheidegg".

Wir handeln nach einer überarbeiteten Vision und Strategie. Darauf aufbauend haben wir unser Leitbild angepasst. Hier nur ein Satz aus dem Leitbild: "Wir sind ein bekannter und angesehener Betrieb. Unser Ruf ist tadellos". Wir führen heute mit Zielvorgaben und Zielüberprüfungen.

Die Betriebsabläufe wurden überprüft, korrigiert und effizienter gestaltet

Informieren und Kommunizieren sind zentrale Erfolgsfaktoren jeder Unternehmung. Dies gilt verstärkt für Pflege- und Altersinstitutionen, wo viele Menschen intensiv zusammen arbeiten und leben. Wir haben uns Regeln gegeben, unterteilt in "innerbetriebliche Kommunikation", "externe Kommunikation" sowie "Krisenkommunikation". Wir pflegen einen offenen Umgang mit allen Ansprechsgruppen.

Am Bau- und Sanierungskonzept arbeiten wir noch. Aus Kostenüberlegungen muss eine Sanierung mit einer Erweiterung angegangen werden. Es müssen zusätzliche Erträge generiert werden können. An einer geschlossenen Abteilung für Demenzkranke will der Stiftungsrat festhalten, auch wenn eine Demenzabteilung defizitär oder im besten Fall kostendeckend arbeiten wird.

Gespräche mit der Gemeindepräsidentenkonferenz Amt Wangen Süd (GPK) haben stattgefunden. Sehr gefragt sind Wohnungen für betreutes Wohnen im Alter. Solche Wohnungen ermöglichen den Seniorinnen und Senioren ein langes, selbständiges Wohnen in den gewohnten, lieb gewonnenen Räumen. Das ist eine interessante Erweiterungsmöglichkeit und eine gute Abrundung unseres Angebotes.

Die Finanzen haben wir im Griff. Nachdem bereits 2008 ein Ergebnis über Budget verbucht werden konnte, können wir auch im Jahre 2009 umfangreiche zusätzliche Abschreibungen tätigen und ein positives Ergebnis ausweisen. Das ist möglich, weil sowohl der Personalaufwand als auch der Sachaufwand vor zusätzlichen Abschreibungen unter Budget liegen, andererseits ein Betriebsertrag über Budget erreicht werden konnte. Wir sind also für die kommenden baulichen Herausforderungen finanziell gerüstet.

Unser allseits beliebter und geschätzter Heimleiter Max Zürcher geht Ende April 2010 in Pension. Der Stiftungsrat dankt ihm bereits an dieser Stelle herzlich für die aufopfernde und gute Arbeit zugunsten der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu Gunsten der Stiftung Alterszentrum Scheidegg. Die Zusammenarbeit mit Max Zürcher war jederzeit sehr gut.

In der Person von Hubert Schibli, geboren 1958, konnte der Stiftungsrat eine ausgewiesene Persönlichkeit als Nachfolger wählen. Wir wünschen Hubert Schibli viel Freude, Befriedigung und Erfolg bei seiner neuen Tätigkleit.

An 14 Sitzungen und Informationsveranstaltungen haben wir im Jahre 2009 unsere Arbeit erledigt. Ich danke meiner Kollegin und meinen Kollegen vom Stiftungsrat, dem Heimleiter, dem Heimarzt sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die tolle Leistung. Ebenfalls ein herzlicher Dank geht an die Herren Lüthi und Nicolai von der Senevita AG für ihre geleistete, sehr gute Unterstützungsarbeit.

Unsere Dienstleistungen am Menschen zeichnen sich durch Professionalität und menschliche Wärme aus. Wir fühlen uns für das körperliche und emotionale Wohlergehen unserer Bewohnerinnen und Bewohner verantwortlich.

Fred Lüthi
Präsident



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