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Jahresbericht des Heimleiters

Scheidegg, H'buchsee

Allgemeines
Aus meiner Feder wird dies der letzte Jahresbericht für das Alterszentrum Scheidegg sein. Ich gehe am 30. April 2010 in Pension.

Das vergangene Geschäftsjahr war in mancherlei Hinsicht das Optimalste in der Geschichte der Scheidegg. Viele gewichtige Projekte konnten abgeschlossen und in die Praxis überführt werden. Dazu gehören die Einführung der elektronischen Pflegedokumentation, das Personal-Einsatzplanungsinstrument PEP, die gesamte Überprüfung der Organisations- und Betriebsstrukturen in verschiedenen Modulen, das neue Leitbild, die neue Ausgestaltung des Qualitätsmanagements sowie der Ausbau der Homepage. Der Betrieb ist nun optimal organisiert. Es wird uns mehr Zeit verbleiben, um unsere Zukunftsvisionen umzusetzen, inklusive Sanierung der bestehenden Anlagen und Erweiterung unserer Angebote.


Durch neue Gesetzgebungen werden die Heime in die unternehmerische Freiheit entlassen. Damit verbunden sind dann allerdings neue Risiken, die erkannt und aktiv angegangen werden müssen. Für die Finanzierung des Betriebes und neuer Investitionen , wie auch für Sanierungen sind wir nun allein zuständig und verantwortlich. Der Kanton wacht zusammen mit den Gemeinden lediglich noch über die ausgewogene Verteilung der Heimplätze im Kanton und die Einhaltung von Qualitätsstandards mittels der Heimbewilligung.

Ab 2011 wird der letzte Schritt der neuen Heimfinanzierung umgesetzt. Die Heime werden dann zusätzlich zu den bisherigen Tarifen einen Investitionsbeitrag in der Grössenordnung von 35 Franken pro Tag und Bett für künftige Sanierungen und Neubauten verlangen können. Damit kann der Fortbestand der Scheidegg auf lange Sicht sichergestellt werden.

Zur erfreulichen Seite zählen die sichtliche Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner wie auch der Angehörigen sowie die durchwegs volle Belegung.

Dank
Ich danke an dieser Stelle allen Mitarbeitenden für den grossen Einsatz zum Wohle der uns anvertrauten, betagten Mitmenschen. Ich danke ebenfalls dem Stiftungsrat für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen. Ebenso allen freiwilligen Helferinnen und Helfern und all jenen Personen, die uns gut gesinnt sind und uns in irgendeiner Art unterstützen. Schliesslich danke ich den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern sowie auch deren Angehörigen für die schöne Zusammenarbeit. Ich habe es genossen, in der Scheidegg arbeiten zu dürfen. Ich wünsche meinem Nachfolger, Herrn Hubert Schibli, als Geschäftsführer des Alterszentrums Scheidegg viel Glück und Erfolg zu seiner schönen, neuen Aufgabe.

Max Zürcher

Heimleiter


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